Pränataltests: Brauchen gesellschaftliche Akzeptanz von Behinderung

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Der Bundestag hat heute über
vorgeburtliche Bluttests debattiert, mit denen sich unter anderem
Trisomie 21 diagnostizieren lässt.

VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentiert dies wie
folgt:

„Wir als VdK freuen uns, dass die Debatte über
die Pränataltests endlich im Bundestag geführt wird. Wir wollen weg
von der Defizitorientierung und weg vom Fokus auf Kostenfragen,
stattdessen hin zu der Erkenntnis, dass ein Leben mit Downsyndrom
lebenswert und schön ist. Viele unserer VdK-Mitglieder haben Kinder
mit Trisomie 21 und es sind glückliche Familien mit einem erfüllten
Leben.

Frauen, die im Rahmen einer Untersuchung in der
Schwangerschaft über Auffälligkeiten informiert werden, sollten
unserer Ansicht nach umfassend beraten werden – nämlich darüber,
dass ein Kind mit Downsyndrom kein ‚Unglücksfall‘ oder ’schlimmes
Schicksal‘ ist, sondern dass es sich um wunderbare Kinder handelt.
Denkbar wären zum Beispiel Angebote, bei denen die betroffenen
Frauen und Männer sich mit anderen Familien austauschen können und
einen Einblick in deren Familienalltag mit einem Kind mit
Downsyndrom erhalten.

Eltern, die Kinder mit Behinderung haben,
brauchen innerhalb unserer Gesellschaft mehr Unterstützung und
einen besseren Zugang zu Hilfsangeboten. Sie sollten keine mühsamen
Kämpfe beispielsweise um Hilfsmittel oder Betreuungsleistungen
ausfechten müssen. Wenn die Debatte um die Pränataltests diesen
Aspekt mehr ins Bewusstsein rückt, ist das ein wichtiger Beitrag
zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Behinderung.“

verantwortlich: Cornelia
Jurrmann, Telefon: 030 / 92 10 580-401

Quelle: Source

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