Pressemitteil. “RUNDER TISCH” ZUR KULTURARBEIT

Sehr geehrte Damen und Herren,   Tuttlingen freut sich über eine außergewöhnliche Veranstaltungsvielfalt: Kultur und Events kann man hier beinahe an jedem Tag des Jahres erleben. Grund genug für die Tuttlinger Hallen, den größten Veranstalter in der Donaustadt, andere Kulturtreibende zu einem Meinungsaustausch zu bitten. Der „runde Tisch“ zur Kulturarbeit traf sich im Januar erstmalig – der hier aufgenommene Gesprächsfaden soll aber nach dem Willen aller Beteiligten fortgeführt werden: Vorrangige Ziele sind es Überangebote zu vermeiden und die beachtliche Veranstaltungsvielfalt zu erhalten.   Entnehmen Sie Einzelheiten bitte unserem beiliegenden Pressetext.   Mit freundlichen Grüßen Michael Baur   Geschäftsführer Tuttlinger Hallen  Ein Unternehmen der Stadt Tuttlingen Königstr. 45 78532 Tuttlingen   Telefon: (07461) 96627430 Telefax: (07461) 96627421 eMail: michael.baur@tuttlinger-hallen.de   Kein Programm-Highlight mehr verpassen mit unserem Newsletter! Gleich kostenlos abonnieren unter www.tuttlinger-hallen.de         TEXT UNSERER PRESSEMITTEILUNG   Kulturtreibende treffen sich: Überangebote vermeiden, Veranstaltungsvielfalt erhalten   Tuttlingen. Zu einem „runden Tisch“ der Kulturtreibenden in Tuttlingen hatten die Tuttlinger Hallen im Januar erstmalig eingeladen. Elf Vertreter von Tuttlinger Institutionen, Vereinen, Kirchen und Stadt trafen sich zum Meinungsaustausch in Möhringen. Im Mittelpunkt dieses ersten „Kulturstammtischs“ standen das Kultur- und Eventangebot insgesamt und die Möglichkeiten einer verbesserten Planung und Abstimmung. Der jetzt aufgenommene Gesprächsfaden soll nach übereinstimmendem Wunsch aller Teilnehmer fortgeführt werden.   Gibt es in Tuttlingen ein Überangebot an Veranstaltungen und Events? Wie lassen sich Kulturangebote verschiedener Veranstalter künftig besser koordinieren? Überstrapazieren wir unser Publikum? Wissen die einzelnen Veranstalter in Tuttlingen, wer in der Stadt außer ihnen selbst bestimmte Veranstaltungsangebote macht? Wie groß ist die Zahl der Menschen in Tuttlingen, im Landkreis und in der Region, die man mit kulturellen Angeboten überhaupt erreichen kann? Fragen wie diese waren es, mit denen sich die Teilnehmer des „runden Tischs“ beschäftigten. Den Anstoß zu dem Treffen hatte Michael Baur, Geschäftsführer der Tuttlinger Hallen, gegeben: „Aufgrund einiger Terminkollisionen im vergangenen Jahr und nach mehreren Gesprächen mit Vereinen und Veranstalterkollegen sahen wir die Notwendigkeit, dass bestimmte, für alle Veranstalter relevante Fragen einmal miteinander thematisiert werden.“ Die Idee fiel auf fruchtbaren Boden. Fast alle eingeladenen Vertreter der Tuttlinger Kulturszene nahmen die Einladung dankbar an und beteiligten sich rege an der Diskussion. Mit Interesse wurde hier etwa aufgenommen, dass etwa die Tuttlinger Hallen ihr Angebot im Kulturbereich quantitativ in den letzten Jahren zurückgefahren haben, um einem Überangebot entgegenzuwirken oder dass allein das soziokulturelle Zentrum Rittergarten zwischen 50 und 60 Veranstaltungen im Jahr durchführt. Im Alten Krematorium waren es im vergangenen Jahr zwischen April und Oktober 28 Veranstaltungen und Events.   Intensiv diskutiert wurde auch die Frage, ob das Volumen der angebotenen Veranstaltungen und Events, rechnet man noch große Sportevents wie etwa die Gymmotion hinzu, noch im richtigen Verhältnis zum verfügbaren Publikum steht. So fanden etwa an einem Mittwoch im Dezember zeitgleich eine Veranstaltung im Hochschulcampus, ein Konzert der SWR Big Band in der Stadthalle und die DTB-Gala in der Mühlau-Sporthalle statt. Von einer Kulturfülle „beinahe wie in einer Stadt wie Freiburg“ war demzufolge die Rede. Das zeigt: Natürlich machen sich die verschiedenen Veranstalter Konkurrenz, vor allem an den klassischen Veranstaltungstagen an den Wochenenden. Schließlich können auch stark Kulturinteressierte nur eine beschränkte Zahl von Veranstaltungen im Monat wahrnehmen. Zum einen aus zeitlichen, zum anderen aber auch aus finanziellen Gründen. Beachtet werden muss zudem, dass es neben den Liveangeboten vor Ort auch Angebote in der Region und im Fernsehen gibt. So müssen immer öfter Veranstalter vor spärlich besetzten Rängen spielen, und fahren deshalb nicht selten mit ihren Veranstaltungen Defizite ein.   Weitgehende Übereinstimmung bestand in der Frage, dass ein Limit erreicht ist. Einzelne Stimmen sprachen davon, dass bereits heute ein Überangebot an Kulturveranstaltungen und Events besteht. Vermieden werden sollen in Zukunft zumindest zeitliche Überschneidungen, wo immer möglich. Auch eine inhaltliche Abstimmung tut nach Ansicht der meisten Teilnehmer in gewissen Grenzen Not. KMD Bernard Sanders, Vertreter der katholischen Kirchenmusik, war es dabei wichtig, Crossover-Angebote weiter zu ermöglichen: „Jazz in der Kirche etwa, so etwas sollte schon möglich bleiben.“ Die Idee eines gemeinsamen, gedruckten Veranstaltungskalenders wurde zwar andiskutiert, aber verworfen. Vielmehr wäre es Wunsch aller Beteiligten, eine einfache Abstimmung bereits in der Planungsphase zu ermöglichen, um Doppelungen im Angebot und Terminkollisionen weitgehend zu vermeiden. Über eine webbasierte Serverlösung wäre dies möglicherweise leicht realisierbar. Die Vertreter der Stadt wollen das Thema angehen.     Ein zweites Treffen soll noch in diesem Jahr, voraussichtlich im Juli vor den Sommerferien, also rechtzeitig für die Planung 2013/14, stattfinden. Interessenten, die dazu stoßen wollen, können sich mit den Tuttlinger Hallen in Verbindung setzen.      

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