Start der VdK-Rentenkampagne am 6. Mai

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Start der VdK-Rentenkampagne #Rentefüralle am 6. Mai

Es ist Zeit für eine gerechte Rente! Dem
schwindenden Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung müssen
klare politische Entscheidungen für eine zuverlässige staatliche
Altersvorsorge entgegengesetzt werden. Am 6. Mai fällt der
Startschuss für die VdK-Kampagne #Rentefüralle.


Logo der VdK-Kampagne #Rentefüralle auf pinkem Grund.

Es geht los! Unter dem Motto
#Rentefüralle stellt der Sozialverband VdK seine Forderungen an die
Politik.

„Wir machen Druck“, stellt VdK-Präsidentin
Verena Bentele zum Auftakt der bundesweiten Kampagne #Rentefüralle
klar. Mit einem Pressetermin in und vor der
VdK-Bundesgeschäftsstelle geht es am 6. Mai im Herzen von Berlin
los. Auf großen Plakaten stellt der Sozialverband VdK im Namen
seiner Mitglieder pointierte Fragen zur Rentenpolitik. „Wir packen in unserer Kampagne viele heiße Eisen an:
Altersarmut, Generationengerechtigkeit, Einbeziehung aller
Erwerbstätigen in die Rentenversicherung, Besteuerung von Reichtum.
Das Ziel ist, das deutsche Rentensystem gerechter und zuverlässiger
zu machen. Für alle“
, unterstreicht Bentele.

Aktuell arbeitet eine von der Bundesregierung eingesetzte
Rentenkommission unter dem Namen „Verlässlicher
Generationenvertrag“
. Arbeitsergebnisse sind für März 2020
angekündigt. Der Sozialverband VdK, der dieser Kommission nicht
angehört, wird deren Arbeit mit der Rentenkampagne kritisch
begleiten und eine umfassend reformierte staatliche Alterssicherung
fordern. „Unsere Aktionen stehen bewusst unter dem
Motto #Rentefüralle. Denn alle müssen sich auf die
staatliche Rente verlassen können, und jeder muss sich solidarisch
am System beteiligen. Das bedeutet zum Beispiel den Einbezug aller
Erwerbstätigen in die Rentenversicherung und eine viel stärkere
Besteuerung von hohen Einkommen und Gewinnen, um die Renten auch
künftig finanzieren zu können“
, erläutert Bentele die Ziele
der Kampagne.

Sie begrüßt ausdrücklich die von der SPD angestoßene
Debatte um eine Grundrente für Niedriglohnbezieher und den Vorstoß
der Koalition zur Einbeziehung von Selbstständigen in die
gesetzliche Rentenversicherung. „Das sind wichtige
Vorschläge, um Altersarmut zu vermeiden. Doch wir müssen noch
weitergehen. Beamtinnen und Beamte müssen ebenfalls in die
gesetzliche Rente einzahlen. Das Nebeneinander dieser
Versorgungssysteme lässt sich durch nichts mehr rechtfertigen.
Unsere Nachbarn in Österreich zeigen, wie sich ein einheitliches
Rentensystem schaffen lässt, ohne dass die Welt
zusammenbricht“
, so die VdK-Präsidentin weiter.

Um soziale Härten wie Krankheit, Erwerbsminderung oder
Niedriglöhne im Alter abzufedern und gesellschaftlich wichtige
Arbeit wie Kindererziehung und Pflege von Angehörigen zu
honorieren, müssen Rentenanteile aus Steuern finanziert werden.
„Soziale Gerechtigkeit ist eine Frage der fairen
Umverteilung. Wer reich ist, muss über Steuern viel stärker als
bisher am sozialen Ausgleich und damit an guten Renten für alle
beteiligt werden. Deshalb setzt sich der VdK auch für die
Wiedereinführung der Vermögensteuer ein“
, sagt Bentele.

bsc

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