Fr. Jul 19th, 2019

Das ist neu zum 1. Juli

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„Wer hat’s gemacht?“ fragt eine bekannte TV-Werbung – um dann selbstbewusst auf den Urheber zu verweisen (in dem Fall die Schweizer). Wenn zum heutigen 1. Juli das Kindergeld erhöht wird, der Kinderzuschlag steigt, Rentner mehr Geld erhalten und Geringverdiener entlastet werden, dann darf man auch dafür zu Recht fragen: Wer hat’s gemacht? Antwort: Die Große Koalition hat’s gemacht. Gut gemacht.

Das Leben besser zu machen, Wohlstand für alle zu ermöglichen, Leistung fördern und den Schwächeren in unserer Gesellschaft beistehen – dafür steht die CDU. Zum 1. Juli treten eine Reihe von Verbesserungen in Kraft, die genau diesem Grundsatz folgen:

Mehr Geld für Kinder

Zehn Euro mehr gibt es ab 1. Juli pro Kind im Monat. Das Kindergeld steigt für das erste und zweite Kind auf 204 Euro, für das dritte Kind auf 210 Euro und für jedes weitere auf 235 Euro. Der steuerliche Kinderfreibetrag steigt auf 7.620 Euro.

Für Familien mit geringem Einkommen gibt es den Kinderzuschlag. Dieser steigt ebenfalls. Ab heute gibt es bis zu 185 Euro monatlich dazu, wenn das Gehalt zwar für den Eigenbedarf der Eltern reicht, aber nicht auch noch für die Kinder. Verdienen Eltern über dem Grenzwert, werden von jedem mehr verdienten Euro 45 Cent Kinderzuschlag abgezogen – bisher gab es dann nichts mehr dazu. So verringert sich der Zuschlag langsam und mehr Eltern als bisher haben künftig Anspruch darauf.

Die Renten steigen

Auch dieses Jahr steigen die Renten wieder deutlich: Mit 3,18 Prozent Zuwachs im Westen und 3,91 Prozent im Osten liegen sie Erhöhungen deutlich über der Inflationsrate. Das heißt: Rund 21 Millionen Rentner können sich mehr leisten. Eine gute Nachricht. Möglich ist dies, weil die Wirtschaft in Deutschland weiter stark ist und die Löhne und Gehälter im letzten Jahr im Durchschnitt deutlich gestiegen sind.

Der aktuelle Rentenwert klettert damit im Westen auf 33,05 Euro je Rentenpunkt, im Osten auf 31,89 Euro. Die Schere schließt sich weiter. Einen Rentenpunkt pro Jahr erarbeitet sich, wer den deutschen Durchschnittslohn verdient.

Beitragsentlastung für Geringverdiener

Geringverdiener werden weiter entlastet. Künftig zahlen sie bei Gehältern oder Löhnen zwischen 450 und 1.300 Euro geringere Sozialbeiträge. Mit dem Rentenpaket 2019 wurde geregelt, dass die damit erarbeiteten Rentenansprüche dennoch gleich bleiben.

Der Wermutstropfen: Das Porto steigt

Eine Urlaubskarte kostet dieses Jahr 60 Cent – 15 Cent mehr als bisher. Da wird das eine oder andere Urlaubsmotiv wohl eher per WhatsApp als mit der Post verschickt. Briefe zu versenden kostet künftig 10 Cent mehr: Standardbriefe 80 Cent, Kompaktbriefe 95 Cent, Großbriefe1,55 € und Maxibriefe 2,70 €. Einschreiben werden um fünf Cent teurer und kosten jetzt 2,70 Euro.

Weitere Änderungen

Männer ab 50 und Frauen ab 55 Jahren werden von ihren Krankenkassen zum Darmscreening aufgerufen werden. Damit soll Darmkrebs im Frühstadium erkannt werden.

Im Wertpapierhandel gilt ab dem 21. Juli 2019 die EU-Prospektverordnung. Prospekte für Wertpapiere sollen verständlicher werden. Anleger können so die besten Entscheidungen auf guter Grundlage treffen.

Schuldner werden entlastet: Der nicht pfändbare Grundbetrag wird angehoben. Für Einzelpersonen auf 1.178,59 Euro. Auch für Unterhaltspflichten, bleibt mehr Einkommen pfändungsfrei. Wer überschuldet ist, behält damit mehr Geld zum Leben.

CDU.DE

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