Mo. Jun 17th, 2019

Der Mensch im Zentrum der digitalen Arbeitswelt

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Der Mensch im Zentrum der digitalen Arbeitswelt
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Beim Digital Kindergarten in Hamburg ist Samsung in interaktiven Sessions mit den Besuchern der Frage nachgegangen, wie Rahmenbedingungen künftig gestaltet sein müssen, damit Menschen in Zeiten von Digitalisierung und KI kreativ arbeiten können.

Das Büro der Zukunft als Blume? Idee entstanden am Samsung Flip beim Digital Kindergarten 2019, Foto: Patrick Lux 

Von der Schreibmaschine zur E-Mail zur Kollaborationsplattform. Von der Handzeichnung zum computeranimierten 3D-Modell zum Hologramm. Technische Innovationen prägen unsere Arbeitswelt schon immer – doch hat sich die Taktung der Neuerungen enorm erhöht. Aktuell ergibt sich durch den Transformationsprozess in der Arbeitswelt eine zentrale Herausforderung: „Neben den digital Aufgeschlossenen, die bereits wie selbstverständlich neue Technologien im beruflichen Alltag adaptieren, arbeiten dagegen die weniger Aufgeschlossenen, die weiterhin an alten Routinen festhalten und ihre über Jahre eingerichtete Komfortzonen nicht verlassen. Dadurch entsteht in sehr vielen Unternehmen immer noch eine Parallelwelt von digitalen und analogen Prozessen, die somit Ineffizienz verursacht. Die Hauptaufgabe neuer Technologien muss es daher sein, diese Kluft zu überwinden und Hemmnisse abzubauen, indem sie sich möglichst harmonisch in die Gewohnheiten der Menschen einfügt – und nicht umgekehrt“, so Michael Vorberger, Head of Sales Display, Samsung Electronics GmbH. In der Diskussion auf dem Digital Kindergarten haben Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Bereichen und Branchen drei zentrale Ansatzpunkte identifiziert.

1 | Schnittstellen schaffen

Mittlerweile gibt es digitale Lösungen für fast alles: Von der Buchhaltung über KI-gestütztes Personalmanagement bis hin zum Kreativprozess, in dem digitale Tools eine wachsende Rolle spielen. Und doch kommt es noch zu Medienbrüchen, werden Fotos von den Meeting-Notizen per E-Mail verschickt, wird in verschiedenen Dateiversionen gearbeitet. Daher ist es Aufgabe von Anbietern, viele offene Schnittstellen zu schaffen – sowohl bei Hard- als auch Software. Aufgabe von IT ist es, bei der Auswahl der Tools darauf zu achten, harmonische und flüssige Übergänge von Prozessen zu schaffen.

2 | Wachsende Bedeutung von Sprachsteuerung im Arbeitsprozess

Für die Akzeptanz von Technologie spielt die natürliche, an der Physis des Menschen ausgerichtete Eingabe eine zentrale Rolle – wie der Stift für das Tablet oder das digitale Flipchart Flip. Es lässt sich wie ein analoges Flipchart nutzen, erschließt jedoch u. a. durch die Möglichkeit, multimediale Inhalte einzubinden, Export- und Sicherheitsfunktionen die Vorteile digitalen Arbeitens. Großes Potenzial liegt künftig in der Spracheingabe. In Verbindung mit künstlicher Intelligenz ermöglicht sie erst echte digitale Assistenten, die Menschen als kontinuierliche Begleiter im Büroalltag entlasten. Dabei ist es wichtig, dass der Nutzer situationsspezifisch immer die Wahl zwischen verschiedenen Ein- und Ausgabeformen wie Text, Sprache oder Gestik hat – was weitere Fortschritte bei der Entwicklung von Sprache-zu-Text-Wandlung erfordert.

3 | Neue virtuelle und reale Räume für Begegnung

Immer mehr Menschen arbeiten mobil oder remote. Es ist davon auszugehen, dass bis 2020 fast die Hälfte der Arbeitnehmer auch ortsunabhängig arbeiten werden, in kleinen Unternehmen sogar bis zu 70 Prozent[1]. Tools für kollaboratives Arbeiten, Messanger mit Chat- und Videofunktion, Projektmanagement-Software aus der Cloud erleichtern das ortsübergreifende Arbeiten. Eine Möglichkeit für die Digitalisierung des „sozialen Grundrauschens“ vermissen aber viele Diskussionsteilnehmer. Eine Lösung für emotionale Begegnung im virtuellen Raum sehen sie beispielsweise in Ansätzen, Konferenzschaltungen oder standortübergreifende Townhall-Meetings vom Top Management über Virtual-Reality-Anwendungen abzubilden.

Doch auch das physische Büro wird sich verändern. Das typische Firmengebäude mit Abteilungsstrukturen weicht offenen Flächen, auf denen sich Teams in flexiblen Zusammensetzungen begegnen. Die Büroausstattung muss sich der flexiblen Arbeitsweise anpassen und transportabel werden, indem mobile Devices als produktives und sicheres Arbeitswerkzeug dienen und Display-Lösungen mobiler und im Bedarf akkubetrieben werden.

Es braucht Formate wie den Digital Kindergarten, um aus dem Alltag auszutreten, Routinen zu reflektieren und die Umsetzung digitaler Arbeit weiterzuentwickeln. So unterschiedlich konkrete Vorstellungen und Ideen von der Zukunft der Arbeit auch sein mögen, Konsens besteht darin: Technik soll sich möglichst an das natürliche Verhalten von Menschen anpassen. Es erleichtert die Akzeptanz bei der Einführung enorm, wenn digitale Lösungen konkrete Schmerzpunkte beseitigen. Dabei ist die innere Haltung bei jedem Einzelnen oft der Knackpunkt, damit Innovation gelingt.

[1] Quelle: Samsung Trendreport New Office Routines

https://news.samsung.com/de/samsung-veroffentlicht-trendreport-zur-entwicklung-der-arbeitswelt

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