Hannover Messe: BSI zeigt Lösungen zum Schutz von Industrieanlagen und Kritischen Infrastrukturen

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Ort Bonn/Hannover
Datum 01.04.2019

Industrieanlagen in Deutschland sind potenzielle Ziele für Cyber-Angriffe und unterliegen daher in Zeiten der Digitalisierung einer besonderen Gefährdungslage. Welche Angriffsszenarien es gibt und welche Schutzmaßnahmen Betreiber ergreifen sollten, demonstriert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf der Hannover Messe, die vom 1. bis 5. April 2019 in Hannover stattfindet. In Halle 8 am Stand C13 veranschaulicht das BSI anhand einer Modellfabrik und der darin verbauten ICS-Komponenten und eingesetzten Protokollen mögliche Angriffe und die Umsetzung von effektiven Schutzmechanismen. Mit einem Roboterarm können zudem weitere Bedrohungen im Kontext von Industrie 4.0 dargestellt werden.

„Mit zunehmender Digitalisierung steigt für die Industrie auch die Notwendigkeit, wirksame Maßnahmen im Bereich der Cyber-Sicherheit zu treffen. Der Wirtschaftsstandort Deutschland kann es sich nicht leisten, durch Cyber-Gefährdungen ins Hintertreffen zu geraten. Dass dies ein realistisches Szenario ist, haben zahlreiche Vorfälle in den vergangenen Jahren deutlich gemacht. Als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde unterstützt das BSI die Wirtschaft, die Herausforderungen der Digitalisierung sicher zu meistern und ihre Produktionsanlagen dabei wirksam zu schützen“, erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm.

In aktualisierter Fassung ist die Cyber-Sicherheitsempfehlung „Industrial Control Systems: Top 10 Bedrohungen und Gegenmaßnahmen“ am Messestand erhältlich. Sie skizziert für die am häufigsten beobachteten Bedrohungen Problembeschreibungen, mögliche Szenarien und Gegenmaßnahmen. Gerne stehen für Interessierte auch BSI-Experten zur Erläuterung bereit. Die Cyber-Sicherheitsempfehlung steht auch auf der Webseite der Allianz für Cyber-Sicherheit zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetzes läuft planmäßig

Weitere Themen am Messestand des BSI sind der UP KRITIS sowie die im Zuge der Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetzes entwickelten Branchenspezifischen Sicherheitsstandards (B3S) zum besseren Schutz Kritischer Infrastrukturen. Der Ansatz, den KRITIS-Branchen die Möglichkeit zu geben, durch die Formulierung von B3S die an sie gesetzten Anforderungen selbst zu konkretisieren, wird seitens der KRITIS-Betreiber und Verbände rege genutzt. Bisher sind dem BSI 16 B3S zur Eignungsfeststellung vorgelegt worden, hiervon haben sieben das Verfahren bereits erfolgreich durchlaufen.

Darüber hinaus können sich Messebesucher über die aktuellen Angebote der Allianz für Cyber-Sicherheit informieren. Diese Initiative des BSI zur Erhöhung der Cyber-Sicherheit in Deutschland hat sich mit derzeit rund 3.500 Mitgliedern zu einem Erfolgsmodell entwickelt.

Weitere Einblicke in aktuelle IT-Sicherheitsthemen erhalten Besucher der Hannover Messe durch Fachvorträge und Live-Demonstrationen des BSI in den Foren „Industrie 4.0“ (Halle 8, Stand D17) und „Industrial Security“ (Halle 6, Stand F03).

Pressekontakt:

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Postfach 200363
53133 Bonn
Telefon: +49 228 99 9582-5777
Telefax: +49 228 99 9582-5455
E-Mail: presse@bsi.bund.de
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