Tag der Feuerwehr: „EmergencyEye ist großer Gewinn für die Retter“

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In einer Notfallsituation schnell handeln und das Richtige tun: In vielen Fällen entscheidet das über Leben und Tod. Wer sich in einer Notsituation befindet, kann in ganz Europa die Rufnummer 112 wählen. Zum internationalen Tag der Feuerwehr am 4. Mai gibt es erfreuliche Nachrichten: Die Notruf-Software EmergencyEye, die vom Start-up Corevas entwickelt wurde und von Vodafone unterstützt wird, kommt in Deutschland mindestens zweimal täglich erfolgreich zum Einsatz.

Jeden Tag gehen rund 1.000 Notrufe in der Leitstelle des Rhein-Kreis Neuss ein. Viele dieser Anrufe können mit Routine-Arbeiten zu einem guten Ende geführt werden, manchmal sind aber auch besondere Einsätze darunter. Genau für solche Ausnahmesituationen hat das Grevenbroicher Start-up Corevas die Notruf-Software EmergencyEye entwickelt. Dadurch können sich die Disponenten in der Leitstelle per Videoübertragung direkt zum Unfallort schalten. Eine solche Situation hat Marc Zellerhoff erlebt. Zellerhoff ist ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Rhein-Kreis Neuss. Er war behandelnder Notarzt in einem Einsatz, bei dem der Standort des Betroffenen nicht genau ermittelt werden konnte. Der Anrufer hatte eine internistische Erkrankung und benötigte notärztliche Versorgung. Eine Familie, die zufällig auf den Betroffenen traf, ließ sich über EmergencyEye orten und konnte erste Hilfe leisten. „Durch die Technik war es uns möglich, den genauen Standort des Betroffenen zu ermitteln.“ Für Zellerhoff ist EmergencyEye ein großer Gewinn für die Notfallrettung: „Wenn Menschen keine genauen Angaben zu ihrem Aufenthaltsort geben können, kann die Software zum Lebensretter werden.“

Elmar Eppels, Hannes Ametsreiter und Günter Huhle zum Start von EmergencyEye. © Vodafone

Digitale Assistenten für die Feuerwehr
Digitale Innovationen können die Arbeit der Feuerwehren maßgeblich unterstützen, weiß auch Stefan Meuter, stellvertretender Kreisbrandmeister in Neuss. So setzen die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss neben EmergencyEye auch auf weitere Apps und Programme, die die Arbeit der Feuerwehr planbar und zeiteffizienter machen. „Früher mussten Feuerwehren in Objektplänen am Einsatzort nachlesen, wo sich der nächste Hydrant befindet. „Durch spezielle Apps können wir diese Informationen heute schon über Tablets und Smartphones während der Anfahrt bekommen“, berichtet Meuter. Auch nutzen die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss Apps, um die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte zu planen. Drohnen werden oft eingesetzt, um sich ein Bild von größeren Bränden machen zu können. „Wenn wir wichtige Informationen schnell über unser Smartphone bekommen können, gibt uns das die Möglichkeit, uns auf unsere eigentliche Arbeit zu konzentrieren: Menschenleben retten.“

Leitstellen verschaffen sich mit EmergencyEye einen besseren Überblick vom Unfallort. © Vodafone

Software funktioniert ohne Datenvolumen
Die Notruf-Software EmergencyEye, die vom Start-up Corevas entwickelt wurde, unterstützt in besonderer Weise am Unfallort. Mittels der Software kann der Disponent eine Videoübertragung zum Unfallort herstellen und die GPS-Daten abrufen. Als erster Netzbetreiber ermöglicht Vodafone die Hilfestellung per Videoanruf – komplett frei von Kosten. Die Software funktioniert unabhängig vom Smartphone oder Datenvolumen des Anrufers.

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