Pressemitteil. STEFAN TEMMINGH & ENSEMBLE am 16.11.2012

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Sehr geehrte Damen und Herren,   wussten Sie, dass die Blockflöte als das Accessoire schlechthin im barocken England galt? Der südafrikanische Starflötist STEFAN TEMMINGH lässt – begleitet von seinen engsten musikalischen Freunden – die lebhafte Londoner Musikkultur des 18. Jahrhunderts wiederauferstehen. Das verspricht einen spannenden Auftakt in die Konzertsaison 2012/13, die mit diesem Konzertabend beginnt.   Dürfen wir Sie herzlich bitten, den beigefügten Artikel – nach Möglichkeit auch auf Ihren Kulturseiten – redaktionell zu veröffentlichen? Der beiliegende Pressebericht mit Foto informiert Sie und Ihre Leser-/HörerInnen über diese Veranstaltung, die in der Stadthalle Tuttlingen stattfindet. Bitte nehmen Sie den Termin auch in Ihre Terminübersichten und Veranstaltungskalender auf. Herzlichen Dank.   Für Ihre Fragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.   Mit freundlichen Grüßen Michael Baur   Geschäftsführer Tuttlinger Hallen  Ein Unternehmen der Stadt Tuttlingen Königstr. 45 78532 Tuttlingen   Telefon: (07461) 96627430 Telefax: (07461) 96627421 eMail: [email protected]   Kein Programm-Highlight mehr verpassen mit unserem Newsletter! Gleich kostenlos abonnieren unter www.tuttlinger-hallen.de       TEXT UNSERER PRESSEMITTEILUNG   Auftakt in die Konzertsaison 2012/13 – Stadthalle Tuttlingen: Am 2. Oktober kommt Starflötist Stefan Temmingh mit Ensemble –  „The Gentleman’s Flute“: Wo die Londoner Musikkultur des 18. Jahrhundertes lebendig wird – Starflötist aus Südafrika erstmalig in der Region zu hören – Karten im Abo oder als Einzelticket im verbilligten Vorverkauf sichern   Tuttlingen. Zum Auftakt der Konzertsaison 2012/13 in der Stadthalle Tuttlingen gastiert am Freitag, 16. November, der südafrikanische Starflötist Stephan Temmingh. Er gehört zur jungen Generation von Blockflötisten auf Weltniveau. Zusammen mit seinem Ensemble lässt er in seinem Programm „The Gentleman’s Flute“ die Londoner Musikkultur des 18. Jahrhunderts lebendig werden. Das verspricht ein seltenes und hochinteressantes Konzerterlebnis mit international renommierten Musikerinnen und Musikern und einem jungen Star der klassischen Musikszene. Das Kammerkonzert in der Stadthalle Tuttlingen beginnt um 20 Uhr, Einlass ab 1 Uhr. Besonders günstig gibt es das Konzertvergnügen im Abonnement. Auch Einzelkarten sind noch im verbilligten Vorverkauf zu haben.   Sie galt als das Accessoire schlechthin im barocken London: Die Blockflöte. Stefan Temmingh lässt in einer ungehörten Neufassung zusammen mit seinen engsten musikalischen Freunden die lebhafte Londoner Musikkultur des 18. Jahrhunderts wiederauferstehen. Damals war die Blockflöte das populärste Instrument für den musizierenden Gentleman, der darauf bei diversen Anlässen zum Beispiel die bekannten Arien von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) interpretierte. Mit seinem neuen Projekt „The Gentleman’s Flute“ (als CD von der Zeitschrift Fono Forum mit „Stern des Monats Kammermusik“ ausgezeichnet) will Temmingh den gesanglichen und sprechenden Charakter der Blockflöte herausheben, ohne dabei die virtuose Seite seines Instrumentes zu vernachlässigen.   Das barocke London befand sich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Banne eines fieberhaften Opernkults. Alles, was mit Italien zu tun hatte, galt als modern, aber nichts kitzelte die Nerven derart wie die Premiere einer neuen Händeloper. Niemand unterschied zwischen klassischer und populärer Musik: Händels beliebteste Arien waren die Hits des Tages. So war England und speziell London am Anfang des 18. Jahrhunderts die Hochburg der Blockflötenmusik. Als äußerst beliebtes Instrument kam „The Gentleman’s Flute“ überall zum Einsatz, vom adligen Musikliebhaber bis hin zu öffentlichen Kammermusikaufführungen war sie aus dem Konzertgebrauch nicht wegzudenken. Es war üblich, dass namhafte Interpreten und Komponisten zu beliebten Opernarien und Liedern Instrumentalbearbeitungen schufen, die ebenso populär waren wie die ursprünglichen Fassungen — ein Umstand, der den Opernfan Stefan Temmingh natürlich besonders freut.   Die klangliche Herausforderung, mit der Blockflöte Werke zu interpretieren, die eigentlich für Singstimme geschrieben wurden, nimmt Stefan Temmingh mit Begeisterung an. Es begleiten ihn Elisabeth Seitz (Salterio), Olga Watts (Cembalo), Domen Marinčič (Viola Da Gamba), Lyndon Watts (Fagott), Axel Wolf (Lauteninstrumente) und Loredana Gintoli (Barockharfe).                                                                             Gemeinsam mit der Cembalistin Olga Watts wählte Temmingh für das Programm eine Ouvertüre, verschiedene Arien, einige Tänze und eine Sonate aus. Nach einer gründlichen Durchsicht der Transkriptionen, ähnlicher Editionen der damaligen Zeit und der Originalpartituren von Händels Opern arrangierte Temmingh die ausgewählten Stücke für sein Ensemble neu. „Ein Londoner Hausmusikfest mit Händels Opernarien in einen modernen Konzertrahmen zu verlegen entspricht volkommen dem Geist des Barockzeitalters“, findet Temmingh: „Das macht Alte Musik aus: Man überlegt sich, wie es gewesen sein könnte. Ich hoffe, dass unsere Zuhörer ebenso viel Spaß haben werden wie wir beim Musizieren.“   Stefan Temmingh, geboren 1978 in Kapstadt, stammt aus einer südafrikanisch-holländischen Musikerfamilie und lebt heute in München. Er studierte in München bei Markus Zahnhausen und bei Prof. Michael Schneider in Frankfurt. Als Spezialist für Alte Musik umfasst Stefan Temminghs Repertoire die komplette Originalliteratur der Barockzeit für Blockflöte. Er tritt international als Kammermusiker und mit seinem Barockensemble auf. Als Solist gastiert er mit Orchestern wie dem Folkwang Kammerorchester, der Hofkapelle München, dem Stuttgarter Kammerorchester oder bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Er wirkte mit bei Aufnahmen für Harmonia Mundi, OehmsClassics, Christophorus Records, den Südwestdeutschen und Bayerischen Rundfunk. Seit 2010 hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater München.   Wer dieses außergewöhnliche Konzert miterleben möchte, kann sich jetzt seinen Platz sichern: Eintrittskarten für diese Veranstaltung in der Stadthalle Tuttlingen gibt es im Vorverkauf ab 19,80 € (inkl. VVK-Gebühr, ggfs. zzgl. Versand) bei der Vorverkaufsstelle der Tuttlinger Hallen, der Ticketbox in der Königstraße 13 (beim „Runden Eck“) und bei den weiteren Vorverkaufsstellen des KulturTickets Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ein telefonischer Kartenservice ist unter Tel. (07461) 910996 eingerichtet. Online gibt es Karten unter www.tuttlinger-hallen.de. Schüler und Studenten erhalten im Vorverkauf 50%- Ermäßigung auf die Kartenpreise.   Die Veranstaltung ist auch mit vier weiteren Konzertabenden im Abonnement buchbar. Konzertabonnenten sparen 40% gegenüber dem Einzelkartenpreis und hören außerdem am 8. Dezember das Weihnachtskonzert mit Xavier de Maistre (Harfe) und dem Windsbacher Knabenchor einen Solisten und einen Chor der Spitzenklasse, am 12. März Pianistin Henriette Gärtner gemeinsam mit den Heidelberger Sinfonikern und einem Programm mit Werken von Haydn und Beethoven, das ebenfalls groß besetzte Landesjugendorchester Baden-Württemberg (11. April) und als Abschluss und weiteren Höhepunkt der Konzertsaison einen Solo-Klavierabend mit Weltstar Martin Stadtfeld am Klavier. „Bach und die Romantiker“ hat Stadtfeld sein Programm überschrieben. Abos sind ab 79,- € für alle fünf Abende erhältlich. An den meisten Abenden bieten die Tuttlinger Hallen eine kostenlose Konzerteinführung durch  die Trossinger Musikwissenschaftler Dr. Friedemann Kawohl oder Dr. Karin Berg-Kotterba an.  
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