Pressemitteil. THEATERSAISON 2013/14 in der Stadthalle Tuttlingen

Sehr geehrte Damen und Herren,   noch macht die Stadthalle Tuttlingen Sommerpause. Aber seit Montag hat die Ticketbox, unsere Kartenvorverkaufsstelle, wieder geöffnet – zunächst nur für Abonnenten und solche, die es werden wollen (ab 26. August startet dann auch der Freiverkauf). Das ist das untrügliche Zeichen dafür, dass bald eine neue, unsere dann zwölfte Spielzeit beginnt! Heute schicken wir Ihnen den Überblick über das Theaterangebot der Spielzeit 2013/14 in der Stadthalle Tuttlingen zu. Neben bekannten Ensembles wie der Komödie am Bayerischen Hof oder Das Ensemble aus Hamburg und Schauspielstars wie ELLEN SCHWIERS oder RALF BAUER bieten wir dem Publikum vor allem eine große Bandbreite vom Lessing-Klassiker bis zur gelungenen Filmadaption mit anspruchsvoller Unterhaltung. Im Abonnement sind die Aufführungen besonders preiswert.   Der beiliegende Pressebericht informiert Sie und Ihre Leser-/HörerInnen über die einzelnen Veranstaltungen. Wir bitten um redaktionelle Veröffentlichung. Bitte nehmen Sie die Termine auch in Ihre Terminübersichten und Veranstaltungskalender auf. Herzlichen Dank.   Für Ihre Fragen (z.B. wenn Sie weiteres Bildmaterial benötigen) stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.   Mit freundlichen Grüßen Michael Baur   Geschäftsführer Tuttlinger Hallen  Ein Unternehmen der Stadt Tuttlingen Königstr. 45 78532 Tuttlingen   Telefon: (07461) 96627430 Telefax: (07461) 96627421 eMail: michael.baur@tuttlinger-hallen.de   Kein Programm-Highlight mehr verpassen mit unserem Newsletter! Gleich kostenlos abonnieren unter www.tuttlinger-hallen.de         TEXT UNSERER PRESSEMITTEILUNG   Stadthalle Tuttlingen: Spielzeit 2013/14 bringt sechs Theaterabende – Von Lessing bis Hübner – Starbesetzt mit Ralf Bauer und Ellen Schwiers – Im Abo noch günstiger, Vorverkaufsbeginn für Einzelkarten am 26. August – Unterhaltung und Anspruch – Beste Plätze für Abonnenten – Theatervergnügen schon für rund 10 Euro pro Abend: Sechs Theaterabende ab 63 € – Jetzt beste Plätze sichern   Tuttlingen. Sechs Theaterabende stehen in der Saison 2013/14 auf dem Spielplan der Stadthalle Tuttlingen. Von Lessings „Nathan der Weise” bis zu „Altweiberfrühling”, der Theateradaption des Kinohits „Die Herbstzeitlosen”, spannt sich dabei der Bogen. Renommierte Bühnen wie die Komödie im Bayerischen Hof aus München oder die Konzertdirektion Landgraf haben die Tuttlinger Hallen ebenso fürs Theater interessierte Publikum gebucht wie die gefeierten Bühnenstars Ralf Bauer und Ellen Schwiers, die die Programmgestalter für die Stadthalle Tuttlingen verpflichten konnten. Ein Theaterabonnement mit allen sechs Vorstellungen bringt 40% Preisermäßigung gegenüber den Einzelkarten. Abos können ab sofort in der Ticketbox in Tuttlingen gebucht werden, Einzelkarten sind ab Montag, 26. August, an allen bekannten Vorverkaufsstellen zu haben.   Das Theaterprogramm der Stadthalle Tuttlingen für die neue Spielzeit steht – und es bringt, wie in den Vorjahren, eine Mischung aus Unterhaltsamem, Nachdenklichem und Ernstem. „Wir freuen uns, dass wir unseren Besucherinnen und Besucher einmal mehr spannend-unterhaltsame Abende mit einigem Anspruch bieten können”, so Programmplanerin Dr. Frauke Abraham, die bei der Stückauswahl für die kommenden Monate besonders auf Qualität und Abwechslung Wert legte. Von Klassikern wie „Nathan der Weise” oder „Dantons Tod” bis hin zur Theaterversion des Bestsellers „Alle sieben Wellen” wartet auf die Besucher eine beachtliche Bandbreite. Mit „Der Vertrag” ist – übrigens auf Initiative von Unternehmerin Dr. Sybill Storz, die den Weg für die Aufführung in Tuttlingen ebnete – sogar ein dokumentarisches Schauspiel im Programm, das einen Blick auf ein wichtiges Datum der deutsch-französischen Geschichte wirft. Alle sechs Theaterabende sind im Abonnement buchbar, das die Gastspiele zum preiswerten Vergnügen macht: Ab 63 Euro kann man alle Theaterabende der Saison bereits genießen, wenn man zu den Stammkunden mit Abo zählt. Die Ticketbox steht noch bis Samstag exklusiv für AbonnentInnen und solche, die es werden wollen, zur Verfügung – wer sich also für ein Abo entscheidet, bekommt neben dem Preisvorteil zusätzlich die besten Plätze.   Das Theater-Abonnement startet bereits am 26. September in die neue Spielzeit: Dann steht das dokumentarische Schauspiel „Der Vertrag von Lionel Courtot (Inszenierung: Philippe Huriet) auf dem Programm. Es wirft einen Blick auf die deutsch-französische Beziehung und versteht sich auch als Hommage an Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, die mit ihren Unterschriften unter den Elysée-Vertrag am 22. Januar 1963 den Grundstein für die deutsch-französische Freundschaft legten. Mit erfahrenen Schauspielern, einer ungewöhnlichen Inszenierung, Videos und Berichten von Zeitzeugen führt “Der Vertrag” diesen bemerkenswerten Moment der gemeinsamen Geschichte lebendig vor Augen und bietet das Stück den Schlüssel zum Verständnis der engen Bindungen zwischen Deutschen und Franzosen.   Weiter geht es am 21. Oktober mit „Dantons Tod”. Das bekannte, zeitlose, 1835 entstandene Drama von Georg Büchner kommt in der Inszenierung des Landestheaters Tübingen als Revolutionsstück von ungebrochener Aktualität auf die Bühne. Es handelt vom Machtkampf zweier Weltauffassungen in einer Zeit des historischen Umbruchs. Büchners erstes Drama zeichnet dabei ein düsteres Bild der Französischen Revolution: Die treibt im Jahre 1794 auf dem Höhepunkt des ›Terreur‹, der Schreckensherrschaft, seltsame Blüten: Jeder kann wegen Nichtigkeiten dem Lynchmob zum Opfer fallen, Hinrichtungen werden zu Massenspektakeln, während das Volk hungert. Und vor diesem historischen Hintergrund begegnen sich der ´tugendhafte´ Robespierre und der ´sittenlose´ Danton. Büchners revolutionäres Stück, das wegen seiner politischen Schärfe und mitunter drastischen Sinnlichkeit zu Lebzeiten des Autors nur zensiert gedruckt wurde, zeigt das Scheitern einer humanistischen Idee, ohne die Idee selbst zu verleugnen.   Am 27. November ist dann „Das Ensemble” mit dem Stück „Altweiberfrühling” und mit Ellen Schwiers, der Grande Dame des deutschen Theaters, zu erleben. Das Theaterstück entstand nach dem Kinohit „Die Herbstzeitlosen” unter der Regie von Katerina Jacob. Die entzückende Komödie erzählt auf anrührende Weise vom Alter, von der zweiten Chance im Leben und vom Mut, der nötig ist, um sie zu nutzen: Um ihrem Leben noch einen Sinn zu geben, erfüllt sich die betagte Martha ihren langgehegten Mädchentraum und eröffnet nach dem Tod ihres Mannes ihre eigene Dessous-Boutique mit selbst entworfener Wäsche. Der Widerstand der Dorfgemeinde folgt prompt …   Einen Klassiker auf die Bühne bringt der 12. März: „Nathan der Weise” von Gotthold Ephraim Lessing ist eine Produktion des preisgekrönten Theaters Wolfgang Bochert. 1956 in Münster gegründet, ist es eines der ältesten Privattheater in Deutschland. Zum Inhalt: Der Jude Nathan kehrt von einer Geschäftsreise zurück und findet sein Haus in Asche vor. Seine Tochter Recha, die er als Waise bei sich aufgezogen hat, wäre um ein Haar in den Flammen umgekommen. Gerettet hat sie ein christlicher Tempelherr, der auch unmittelbar das Herz der jungen Frau erobert. Sultan Saladin wiederum hat Geldprobleme, bittet den für seine Weisheit und Gutmütigkeit bekannten Nathan um Rat und stellt ihn gleichzeitig auf die Probe. Mit seiner Ringparabel schildert Nathan die Gleichwertigkeit der großen Weltreligionen und entmachtet so die Vorurteile des Tempelherren und mohammedanischen Sultans.   Am 3. April darf sich das Publikum auf Schauspielstar Ralf Bauer freuen: Er steht in Tuttlingen in dem Stück „Alle sieben Wellen”, einer Produktion der Komödie im Bayerischen Hof, auf der Bühne. In der Fortsetzung von Daniel Glattauers Bestseller „Gut gegen Nordwind” geht es um die Beziehung zwischen der glücklich verheirateten Emmi Rothner und Leo Leike, der nach einer gescheiterten Beziehung eigentlich gerade wieder eine Frau fürs (reale) Leben gefunden hat. Durch Zufall sind sie sich im Internet begegnet, per E-Mail haben sich beide ineinander verliebt, doch ein Treffen haben sie immer wieder hinausgezögert. „Alle sieben Wellen” ist wie ein Spiel der Gezeiten, das Kommen und Gehen einer verbotenen Liebe. Schauspieler Ralf Bauer gehört zu den bekanntesten – und beliebtesten – Mimen hierzulande. Der 47-jährige, gebürtige Karlsruher absolvierte die Stage School of Dance and Drama, Hamburg, und studierte in Los Angeles. Mit der ARD-Surfer-Serie „Gegen den Wind” gelang ihm der Durchbruch vor einem Millionen-Publikum. Anschließend brillierte Bauer in vielen Kino- und Fernsehfilmen, blieb aber daneben immer der Bühne verbunden.   Den Saisonabschluss bildet dann am 5. Mai Lutz Hübners „Blütenträume” von der Konzertdirektion Landgraf. Die Komödie über die Generation „Best Ager” ist ein Schauspiel aus Leichtigkeit und Tiefe, ein Stück mit Witz und Ernst, mit Humor und Lebenserfahrung. Es ist ein Stück über die Gebrechen und Tücken, die Vereinsamung und Vereinzelung, die mit dem Alter Hand in Hand gehen. Es ist aber auch eine Geschichte über Menschen, die jenseits der späten 50 noch vital und voller Energie sind und sich mit dem „Abstellgleis” nicht abfinden wollen.   Theaterabos können in drei Kategorien zwischen 63 und 103 Euro ab sofort bei der Vorverkaufsstelle der Tuttlinger Hallen, der Ticketbox in der Königstraße 13 (beim „Runden Eck”), gebucht werden. Einzelkarten für alle genannten Veranstaltungen sind dort und bei den bekannten Vorverkaufsstellen des KulturTickets in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ab Montag, 27. August, zu haben. Ein telefonischer Kartenservice ist dann unter Tel. (07461) 910996 eingerichtet. Online gibt es Karten dann auch unter www.tuttlinger-hallen.de.  

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